{"id":1070,"date":"2017-06-16T10:35:11","date_gmt":"2017-06-16T08:35:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiesser.com\/magazin\/?p=1070"},"modified":"2017-09-19T16:02:32","modified_gmt":"2017-09-19T14:02:32","slug":"mystische-huegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiesser.com\/magazin\/mystische-huegel\/","title":{"rendered":"Mystische H\u00fcgel"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Noch im Flugzeug auf der Rollbahn in Los Angeles hatte ich gemischte Gef\u00fchle. Ein gro\u00dfer Teil der Reise lag hinter mir und es ging Richtung Heimat. Ich hatte noch grob einen Monat Zeit, um von Schottland nach Hause zu kommen. Ich wusste, dass es nicht einfach werden w\u00fcrde, wenn ich diese Strecke mit dem Rad schaffen wollte. <!--more-->Es war sportlich und es gab viel zu sehen. Nach einem beinahe verpassten Anschlussflug landete ich schlie\u00dflich nachmittags in Edinburgh. Ich stand am Gep\u00e4ckband und plante schnell mein Rad zu montieren und einen geeigneten Platz zum Schlafen zu suchen, es war ja noch fr\u00fch am Tag. Doch als ich der letzte am Gep\u00e4ckband war und keine Koffer mehr kamen, stand ich da wie bestellt und nicht abgeholt. Ich hatte immer gehofft, dies nicht erleben zu m\u00fcssen. Als ich bei dem Bodenpersonal nachfragte, wo meine zwei Gep\u00e4ckst\u00fccke w\u00e4ren, erhielt ich nur die Antwort: Eins ist noch in London und kommt erst in ca. drei Stunden und das andere kann sie nicht im Computer finden. Umpf! Die Dame war sehr nett, doch ich war platt. Sie bot mir an, mein Gep\u00e4ck ins Hotel nachzuschicken, welches Hotel? Drei Stunden warten ist nicht toll, aber dass ein Gep\u00e4ckst\u00fcck, welches wie auch immer, garnicht bekannt ist, schockte mich. Um die Geschichte abzuk\u00fcrzen: Meine Ausr\u00fcstung und Kleidung kamen nach drei Stunden, mein Rad kam nach weiteren zwei Stunden und der Karton sah ziemlich demoliert aus. Gl\u00fccklicherweise war das Rad, abgesehen von kleineren Defekten, heile. Ich montierte mein Rad am Gep\u00e4ckband, packte mein Zeug und verlies um Mitternacht den Flughafen. Nach einer kurzen Runde um den Block machte es jedoch wenig Sinn, jetzt noch nach einer \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit zu suchen. Ich also zur\u00fcck zum Flughafen, ein Bier gekauft und am Ende neben dem Gep\u00e4ckband geschlafen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Nach ca. drei Stunden Schlaf weckte mich das anlaufende Gep\u00e4ckband und der um mich kreisende Herr auf der Putzmaschine. Ja, ich wei\u00df, es gibt bestimmt bessere Pl\u00e4tze, um am Flughafen zu schlafen, aber ich war nicht der Einzige. Im Flugzeug h\u00f6rte ich in einem Film einen Song, der mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Der Song war schnell auf meinem Mobiltelefon und so h\u00f6rte ich \u201eSeabird, Seabird, Seabird fly home\u2026\u201c, w\u00e4hrend ich mit dem Sonnenaufgang ins Zentrum von Edinburgh fuhr. Es war verdammt kalt und regnerisch, klar, ist ja typisch schottisch. Ich merkte jedoch sofort den gr\u00f6\u00dften Unterschied zu Amerika, den Tag zuvor noch in Los Angeles und nun im \u201ealten\u201c Europa. Man konnte die reichhaltige Geschichte dieser Stadt quasi riechen und sehen. Alte Burgen, enge Gassen, Kopfsteinpflaster, Statuen, das volle Programm eben. Im Vergleich zu Los Angeles, der Hochburg des Konsums und Kapitalismus, genoss ich die planlose Fahrt durch die engen Stra\u00dfen. Auch Edinburgh hatte coole Kaffeer\u00f6stereien zu bieten, in denen ich meine Vorr\u00e4te aufstockte. Ich blieb noch weitere zwei Tage in Edinburgh und schlief auf einem Campingplatz in der N\u00e4he der Stadt. Ich besuchte mal wieder viele Radl\u00e4den und lies mein leicht verbogenes Hinterrad richten. Die Stadt faszinierte mich und ich besichtigte historische St\u00e4tten trotz des ausgiebigen Dauerregens.[\/vc_column_text][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;1071,1072,1073,1074,1075&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Der erste Tag in einem neuen Land war wieder aufregend, ich musste mich erstmal wieder an den Linksverkehr, die engen Stra\u00dfen ohne Seitenstreifen und den durchaus aggressiven Fahrstil der Schotten gew\u00f6hnen. Es ging gleich auf und ab durch die schottischen H\u00fcgel Richtung Perth nach Norden. Bevor ich nach S\u00fcden Richtung Heimat fuhr, wollte ich einmal die schottischen Highlands sehen und, wenn es klappt, auch Loch Ness. Das Wetter war f\u00fcr schottische Verh\u00e4ltnisse echt gut. Da meine Reisekasse ziemlich leer ist, galt es Geld zu sparen wo es geht. Meine kaputten Pedale knarzten und knackten, doch fuhr ich weiter und gew\u00f6hnte mich daran. Wildcampen war legal, also hie\u00df es jeden Tag fahren bis die Lust vergeht, die Beine streiken oder es sp\u00e4ter als 18:00 Uhr war. Meistens wurde es letzteres. In Perth bekam ich einen Tipp von einem ziemlich netten Verk\u00e4ufer im \u00f6rtlichen Outdoorladen. Er verriet mir einen guten Platz zum wilden Campen an einem kleinen Loch (See). Normalerweise ging es aber ab 18:00 Uhr auf die Suche nach einem geeigneten Platz zum n\u00e4chtigen, irgendwo im Wald, am See oder auf einem Feld. Es war perfekt, so konnte ich etwas Geld sparen und gleichzeitig die einzigartige Natur Schottlands genie\u00dfen. Am n\u00e4chsten Tag war es dann schon soweit, nach einer echt britischen Teepause ging es hinein in das Herz der Crainmore Highlands. Ich war extrem beeindruckt von der idyllischen Szenerie, die Landschaft sah aus wie gemalt und, bis auf die Schafe, war ich so gut wie alleine. Ich fuhr in Gedanken versunken einfach immer weiter. Bis dann die erste vier Kilometer lange 12% Rampe kam. Ich \u00e4chtzte nach oben und war so langsam, dass ich bereits w\u00e4hrend der Fahrt Bekanntschaft mit den ber\u00fcchtigten schottischen Midgets machte. \u00c4tzend, wenn Millionen bei\u00dfender Minifliegen kommen, in Nase und Ohren kriechen und man den Lenker halten muss, um nicht umzukippen. Direkt nach Passh\u00f6he fand ich einen exzellenten Platz mit wahnsinns Aussicht. Doch als ich mein Zelt aufbaute und von Milliarden Midgets angegriffen wurde, ich in Insektenspray badete, es aber dennoch nichts brachte, beschloss ich wieder zu packen und einen windigeren Platz zu suchen. Starker Wind ist das einzige Mittel gegen Midgets, diesen Tipp bekam ich von einem Rennradfahrer, der mich wild um mich schlagend sah. Normalerweise w\u00fcrde man sein Zelt nicht mitten auf freier Fl\u00e4che auf eine H\u00fcgelkuppe stellen, aber jeder, der Midgets schon mal am eigenen Leib erlebt hat, versteht das. Der Abend mit einem selbst gemixten Whiskey Sour alleine am dunklen Berg war echt magisch. Ich sa\u00df auf einem Stein, blickte ins Tal und genoss den Whiskey, den ich zuvor noch in einer Destilliere kaufte. Diese Stille und Weite, selbst bei finsterer Nacht ein echtes Erlebnis. Am Morgen war es leider windstill und die Midgets freuten sich \u00fcber den einzigen Menschen weit und breit. So hatten wenigstens die Midgets ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck. Gleich im n\u00e4chsten Dorf kaufte ich ein Moskitonetz, um zumindest im Gesicht Ruhe zu haben.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Nachdem ich das kleine Dorf inmitten der Highlands verlies, wurde der Rest des Tages zum h\u00e4rtesten der gesamten Tour. Ich habe noch nie so steile Rampen erlebt. Die H\u00fcgel sind meist nur 600m hoch, doch die Stra\u00dfe, 12 &#8211; 20% steil, f\u00fchrt einfach gerade hinauf, ohne Kurven, ohne Serpentinen. Ich k\u00e4mpfte den ganzen Tag, schob mein Rad zwei Kilometer eine 20% Rampe hinauf und war nach dem vierten H\u00fcgel platt. Ich merkte, dass meine Beine bei der Beladung nicht mehr als 14% schaffen und selbst die kroch ich nur im Schneckentempo hinauf. Nach jedem erk\u00e4mpften H\u00fcgel ging es dann gleich wieder runter, um gleich am Fu\u00df des n\u00e4chsten H\u00fcgels zu stehen. Es war zerm\u00fcrbend, das Einzige, was mich am Fahren hielt, war die malerische Landschaft. Ich hoffe, man kann es auf den Fotos sehen, die Landschaft war irgendwie magisch. Neben diesem monotonen Gr\u00fcn und Gelb waren die H\u00fcgel und Wiesen durchsetzt mit Lila flecken. Die schottische Heather stand in voller Bl\u00fcte und so sah die Landschaft eher aus wie ein Gem\u00e4lde. Es ging durch kleine W\u00e4lder, durch eine steppenartige Landschaft auf H\u00fcgel hinauf, von denen man \u00fcber ein lilafarbenes Meer blicken konnte. Ich hielt in kleinen Teestuben mitten auf dem Land, in diesen Stuben sah es oft so aus, als w\u00e4re man in einem Puppenhaus, in dem die Zeit still zu stehen schien. Als ich fast schon wieder drau\u00dfen aus den Crainmore Highlands war, sah ich ein Schild \u201eHostel mit Campingplatz\u201c. Der einzige Grund, hier einen offiziellen Campingplatz aufzusuchen, ist eine warme Dusche und vielleicht Akkus laden. Die Outdoor-Dusche in einem kleinen Wald war g\u00f6ttlich. Den Abend verbrachte ich gemeinsam mit einer englischen Familie am Lagerfeuer.[\/vc_column_text][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;1076,1077,1078,1079,1080,1081&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Als ich das Gr\u00f6bste hinter mir hatte, ging es nach Inverness an den Loch Ness, eine wundersch\u00f6ne Strecke mit kleinen Abstechern in Whiskey Destillerien. Ich hatte es geschafft, ich tauchte mein Vorderrad tats\u00e4chlich in den Loch Ness. Die Sonne schien und ich genoss den Ausblick \u00fcber den See. Am Abend traf ich zwei junge Schotten, die am gleichen Platz angelten und zelteten, an dem auch ich mein Zelt aufschlug. Direkt am Ufer, direkt am Loch Ness. Das ber\u00fchmte Monster konnte ich zwar nicht entdecken, doch luden mich die zwei Jungs zu Burger und Bier ein und es wurde ein langer und lustiger Abend, an dem so manches Vorurteil und Schubladendenken diskutiert wurde. Loch Ness war der Wendepunkt, von hier aus ging es Richtung S\u00fcden, Richtung Heimat. Ich musste nun vermehrt an Zuhause denken, ich freute mich auf den Tag, an dem ich mit dem Rad durch die bekannten Gefilde fahren und letztlich Familie und Freunde wiedersehen w\u00fcrde. Doch zwischen mir und der Heimat lagen noch einige Kilometer. Es ging entlang des Loch Ness Richtung Fort Williams, dem regenreichsten Ort Schottlands. Ich musste wieder mal zahlreiche steile Rampen erklimmen. Die Sonne schien und die Route machte einen Schwenk durch die am See angrenzenden H\u00fcgel. Ich fuhr entlang einer Vielzahl kleiner Seen, in denen sich die wenigen Wolken spiegelten. Es passte alles an diesem Tag, ich genoss es so sehr, dass ich bei der Abfahrt runter zum See in den Schotter am Stra\u00dfenrand geriet und mich ablegte. Ich wei\u00df nicht wie, es passierte so schnell, doch stand ich pl\u00f6tzlich auf der Stra\u00dfe, mein Rad f\u00fcnf Meter hinter mir auf dem Boden liegend und ich war unversehrt. Ich musste lachen, ich wusste nicht, wie das so glimpflich ausgehen konnte. Ab Fort Augustus wich ich auf Forstwege aus und fuhr durch tiefe W\u00e4lder. Die Forstwege waren echt grob und ich musste nicht nur einmal schieben. Als ich mich mit einem P\u00e4rchen unterhielt, welches in entgegengesetzter Richtung unterwegs war, hatten wir alle die gleiche Frage: Wird es noch schlimmer? Da war uns allen klar, ok, es wird zumindest nicht einfacher. Trotz der Anstrengung sind die Forstwege und Trails besser als die Fahrt auf der Stra\u00dfe, der Verkehr hier ist h\u00f6llisch. Es gibt keinen Seitenstreifen und, wenn es einen Radweg gibt, ist der eher f\u00fcr Full-Suspension-Mountainbikes geeignet. Die Stra\u00dfen am Rand sind rau und durchsetzt mit Schlagl\u00f6chern. Wenn man auf Seitenstra\u00dfen ausweicht, sind diese oft \u201eSingle Track Roads\u201c, keine vier Meter breit eine Spur f\u00fcr beide Richtungen. Die Leute hier sehen dennoch keinen Grund, mit weniger als 100 km\/h an einem in 40 cm Abstand vorbei zu rauschen. Naja, ich k\u00e4mpfte mich also nach Fort Williams und schlief an einer Schleuse zwischen zwei Seen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Den n\u00e4chsten Tag regnete es aus K\u00fcbeln und ich wartete bis zum Mittag, als es etwas nachlie\u00df. Ich musste an diesem Tag eine viel befahrene Hauptstra\u00dfe in die Westhighlands hinein nach Glencoe nehmen, ausgerechnet an einem Wochenende. Alternative Routen nach Glasgow h\u00e4tten ca. vier Tage l\u00e4nger gedauert. Diese vier Tage hatte ich leider nicht mehr, ich wollte sowieso nochmal mitten durch die Highlands fahren. An diesem Tag wurde ich w\u00fctend und gestikulierend beschimpft, sah so einige Stinkefinger und wurde fast immer schnell und nah passiert. Selbst bei Gegenverkehr quetschten sich die Leute an mir vorbei und bremsten nicht mal, man f\u00fchlt sich wie ein Wasserball auf st\u00fcrmischer See. Bei diesen Verh\u00e4ltnissen erschien der Anstieg zum Pass gerade zu einfach. Es machte mich w\u00fctend, doch kaum war ich wieder inmitten der Highlands, verflog die Aggression und ich bewunderte eher die Landschaft als dass ich ein Auge f\u00fcr den Verkehr gehabt h\u00e4tte. Auf Passh\u00f6he fand ich schlie\u00dflich einen atemberaubenden Platz auf einem Hochplateau mit weitem Blick \u00fcber eine Ebene gespickt mit Seen und umrahmt von gr\u00fcngelben H\u00fcgeln. Es war wieder eine dunkle, einsame aber wunderbare Nacht in den Bergen. Ich positionierte mein Zelt so, dass ich aus der T\u00fcr \u00fcber die Ebene schauen konnte. Es war perfekt, diese N\u00e4chte, die Highlands werde ich so schnell nicht vergessen. Nach einer langen Abfahrt ging es entlang des Loch Lomond bis kurz vor die Tore Glasgows. Ich realisierte, dass man in einer Stadt nur schwer wild zelten kann. Ich sah mich schon auf einer Parkbank, in einer Toilette, am Bahnhof oder Flughafen schlafen. Doch freundlich fragen ist meist die bessere Alternative. Ich sah eine Chance, als ich einen kleinen ruhigen Hafen an einer Schleuse sah. Es lagen Hausboote in einem abgesperrten Bereich und eine kleine Landzunge ragte in den Fluss. Ich setzte mich auf eine Bank etwas abseits und gesch\u00fctzt durch B\u00e4ume, trank meinen Cider und wartete bis die Sonne unterging, um mein Zelt aufzubauen. Da kam der verantwortliche Security auf mich zu, er hatte ein blaues Auge und sah ziemlich verpr\u00fcgelt aus. Ein Fussballfan, wie sich herausstellte. Von solch einer Reise erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen, hilft sicherlich, er war begeistert und hatte nichts dagegen, dass ich mein Zelt nur f\u00fcr eine Nacht aufschlug. Ich sollte nur vor 6:00 Uhr verschwinden, sein Chef sollte am besten nichts mitbekommen. Gesagt getan, fr\u00fch morgens ging es also rein nach Glasgow. Ich fand die Stadt nicht wirklich sch\u00f6n, mit den Vororten ist es ein riesiger st\u00e4dtischer Sumpf. Da meine Pedale begannen sich aufzul\u00f6sen, nutzte ich die Chance, kaufte neue Pedale und machte mich gleich wieder auf den Weg. Es kostete mich ca. 70 Kilometer, um wieder auf dem Land zu sein, nach weiteren 50 fand ich einen Campingplatz und genoss meine erste Dusche seit f\u00fcnf Tagen. Wow, die einfachen Dinge sind doch die besten![\/vc_column_text][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;1082,1083,1084,1085,1086,1087,1088&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Nach ca. zwei Wochen in Schottland fuhr ich letztlich ins n\u00e4chste Land, England. Ich hatte keinen genauen Plan, wusste aber, dass ich den Lake District, \u201eThe Dales\u201c und Yorkshire sehen wollte. Ich wusste, die Zeit w\u00fcrde nicht reichen, um ganz England bis Dover zu durchqueren. Also dachte ich immer mal wieder \u00fcber m\u00f6gliche Alternativen nach, fuhr aber erstmal los. Ich war schnell im Lake District inmitten einer Aneinanderreihung von steilen Rampen. 12, 14, 16 und sogar 20 Prozent Steigung, es war echt hart. Die l\u00e4ndliche Idylle Englands entsch\u00e4digte etwas. Alte Burgen, viele Schafe und kleine vertr\u00e4umte Nester. Die einspurigen Mini-Stra\u00dfen, eingerahmt durch Steinmauern, f\u00fchrten durch Weideland, man fuhr mitten durch Schafherden und schloss hinter sich das Gatter. Ich hoffte, dass mich die Schafe mit ihren H\u00f6rnen nicht vom Rad kicken w\u00fcrden. Als ich im Herz des Lake Districts ankam, fand ich mich inmitten eines kleinen Dorfes wieder, was zu gro\u00dfen Teilen aus Outlets bestand. Es war schon etwas surreal. Wildes Zelten ist in England nicht erlaubt, normalerweise kein Hinderungsgrund, doch ist es in England schwer, einen freien abgelegenen Platz zu finden, der nicht durch Mauern oder Z\u00e4une abgeriegelt ist. Die Alternative in England hei\u00dft Zelten auf dem Bauernhof. Es gibt zwar offizielle Campingpl\u00e4tze, diese sind aber meist nicht gerade g\u00fcnstig. Auf den Bauernh\u00f6fen hingegen konnte man einen g\u00fcnstigen Platz auf einer Wiese finden. Klar, die Ausstattung war eher spartanisch, doch hatte es Charme. Ich hatte mir vom Lake District mehr erhofft, zum Wandern hatte ich keine Zeit mehr und die T\u00e4ler und kleinen St\u00e4dte waren eher durch Shoppingtourismus gepr\u00e4gt. Also ging es gleich z\u00fcgig weiter in die Dales, die direkt neben dem Lake District liegen. Die Dales entsprachen schon eher meinem Geschmack, es wurde wieder l\u00e4ndlicher, weniger touristisch. Wieder befand ich mich inmitten gr\u00fcngelber H\u00fcgel bei bestem englischem Wetter. Die Route durch ein Seitental war perfekt, kleine Bauernd\u00f6rfer, alte Kirchen und viel Natur. Ich fuhr bis zum Ende des Tals und k\u00e4mpfte mich schlie\u00dflich hoch auf das Dach der Dales. Oben angekommen, empfing mich Regen, der mir in B\u00f6en ins Gesicht peitschte. Ich stand da, war eh schon klatschnass und machte eine Pause, um den Ausblick zu genie\u00dfen. Genau f\u00fcr diese Momente, die man so schwer in Worte fassen kann, lohnen sich die Strapazen. Trotz tosenden Elementen ist es ein Moment der Stille, der Puls verlangsamt sich, der Blick geht in die Ferne und es tritt ein unglaubliches Gef\u00fchl der Zufriedenheit ein. Es ist, wie schon das ein oder andere mal erw\u00e4hnt, magisch.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Ich genoss die Zeit in den Dales und in Yorkshire, die kleinen Stra\u00dfen und D\u00f6rfer, die Teeh\u00e4user und Fish&amp;Chips. Das Klischee passte irgendwie. Als ich nach Harrogate kam, musste ich eine Entscheidung treffen. Leider rannte mir die Zeit davon und die Distanz zur Heimat war immer noch gro\u00df. Ich hatte alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte, nat\u00fcrlich gab es im s\u00fcdlichen England noch viel zu sehen, doch h\u00e4tte ich kaum Zeit gehabt, es zu genie\u00dfen oder wirklich das Land kennen zu lernen. Ich entschloss mich also, \u00fcber York nach Hull an die K\u00fcste und von dort mit der F\u00e4hre nach Rotterdam zu fahren. Das l\u00e4ndliche England gefiel mir sehr gut, doch wurde es hektischer und voller, sowohl auf den Stra\u00dfen, als auch in den St\u00e4dten. Bereits Sophie, die ich in Washington traf, warnte mich vor der dichten Besiedelung des s\u00fcdlichen Englands, ihrer Heimat. England bietet keine wirklich gute Infrastruktur f\u00fcr Tourer. Die Zeit der einsamen Weite Kanadas, die Fahrten durch Regenw\u00e4lder oder d\u00fcnn besiedelte Gegenden war vorbei. Europa ist nun mal ziemlich dicht besiedelt. Dennoch wollte ich wenigstens in den Genuss von Fernradwanderwegen kommen. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre wusste ich, dass die Infrastruktur in Benelux und Deutschland besser ist. Ich ging es also ruhiger an und besichtigte York und den sehenswerten historischen Stadtkern. Auf dem Weg nach Hull wusste ich, dass meine Entscheidung richtig war. Das Verkehrsaufkommen war extrem, ich verirrte mich sogar auf eine Art Autobahn. Auf dem Seitenstreifen zitterte ich ums \u00dcberleben und hoffte, dass die n\u00e4chste Ausfahrt m\u00f6glichst bald kommen m\u00f6ge. Verzweifelt suchte ich nach einer geeigneten Route. Ich versuchte es mit Seitenstra\u00dfen, was die Navigation deutlich erschwerte. Ich kam zehn Minuten bevor der Ticketschalter schloss v\u00f6llig entnervt an der F\u00e4hre an. Ich konnte gerade noch auf die F\u00e4hre und stand schlie\u00dflich mit einem verdienten Feierabendbier an Deck, sah der Sonne beim Untergehen zu und blickte zur\u00fcck auf England und die vergangenen Wochen und Erlebnisse. Bereits am n\u00e4chsten Tag w\u00fcrde ich nach 5,5 Monaten wieder das Festland von Europa betreten. Schon in den USA stellte ich mir vor, nicht wie bei den vergangenen Touren mit dem Flugzeug oder dem Zug nach Hause zu kommen, sondern mit dem Rad. Ich stellte mir vor, was das wohl f\u00fcr ein Gef\u00fchl w\u00e4re nach so langer Zeit mit dem Rad \u00fcber bekannte Routen bis vor die Haust\u00fcr zu fahren. Dieses Ziel r\u00fcckte nun in greifbare N\u00e4he.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Noch im Flugzeug auf der Rollbahn in Los Angeles hatte ich gemischte Gef\u00fchle. Ein gro\u00dfer Teil der Reise lag hinter mir und es ging Richtung Heimat. Ich hatte noch grob einen Monat Zeit, um von Schottland nach Hause zu kommen. 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